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<pre>„Wir sind heute sehr, sehr glücklich über diesen hart erarbeiteten Sieg. Ich finde, dass wir eine sehr, sehr schwere Aufgabe souverän gelöst haben.“ — zeigt sich Ralph Hasenhüttl nach dem Sieg in Darmstadt zufrieden.  <p> Derweil es die Geißböcke noch immer mit aller Macht gen Europa zieht, haben sich die diesbezüglichen Ambitionen der Eintracht längst erledigt — dabei hatten die Adlerträger zu Beginn des Jahres sogar noch auf einem direkten Champions-League-Startplatz logiert.  <p>  Den Berliner Gästen dürfte es nun durchaus ein breites Lächeln entlocken, dass dem Sport-Club das Verteidigen solcher Situationen regelmäßig Probleme macht — ruhende Bälle haben sich in den vergangenen Wochen schließlich als ultimative Waffe der Hauptstädter herauskristallisiert. <p> Mit Schalke und Wolfsburg treffen nicht unbedingt zwei Mannschaften aufeinander, die für Torfestivals stehen. So sind in den bisherigen neun Spielen mit Schalker Beteiligung 21 Treffer gefallen. Partien der Wolfsburger erreichen denselben Wert. Das ergibt jeweils einen Durchschnitt von 2,3 Toren pro Partie. <p>  Während sich Schalke somit in leichter Zuversicht sonnt, schien bei den Münchner Gästen in den vergangenen Tagen ziemlich eindeutig der Ã„rger zu überwiegen.  </pre>


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<pre>Aus Sicht des Sport-Clubs war es dabei ganz besonders verheerend, dass auch jedes der zuletzt absolvierten Sechs-Punkte-Spiele danebenging; den zuvor durch die Bank schlechter platzierten Klubs aus Wolfsburg, Mainz und Hamburg wurde jeweils die freundliche Aufbauhilfe der Breisgauer zuteil.  <p> Thorgan Hazard, Jonas Hofmann und Alassane Plea sorgten für Torchancen in Minutentakt und erhöhten auf zwei, drei und schließlich sogar vier zu null.  <p>  Da merkte man die Abgänge der technisch feinen Scorer Maximilian Phillipp (Borussia Dortmund) und Vincenco Grifo (Gladbach) deutlich. Vor allem die Qualität in Eins-gegen-eins-Situationen litt darunter. <p> Schienen die Messen infolge des dritten Einschlags nach einer reichlichen halben Stunde bereits gelesen zu sein, eiferte die Truppe von Christian Streich in der Folgezeit den Knappen nach, denen kürzlich im Revier-Derby schon einmal eine ganz ähnlich wundersame Wiederauferstehung gelang. <p>  – Beim 2:1 gegen Genk ist Marko Pjaca ein vielversprechender Einstand beim FC Schalke geglückt.  </pre> 


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<pre> Bei dem Versuch der Wiedergutmachung könnte sich jedoch das Problem ergeben, dass der Respekt der Konkurrenz fortan nicht mehr der Allergrößte ist: Hatte die Ankunft des BVB noch vor kurzem ein heftiges Zittern bei den Gegnern ausgelöst, kann Mainz dem anstehenden Duell nun zumindest mit verhaltener Zuversicht entgegensehen.  <p> In Düsseldorf kassierten die Franken gleich am darauffolgenden Spieltag die nächste Pleite.  <p>  Wichtig war der Sieg aber auch für das Selbstvertrauen, schließlich haben die Herthaner in einer neuen 3-4-3-Formation gespielt — in der Abwehr mit einer Dreier-Kette. <p>  Selbst in dieser drohen auf die bayrischen Schwaben dann allerdings ganz neue Gefahren zuzukommen. Immerhin ist an die Ã–ffentlichkeit durchgesickert, dass sich Gladbach nach dem Abgang von Lucien Favre brennend für die Dienste von Weinzierl interessiert. <p>  Das dieses unter Herrlich noch erreicht wird, scheint von Mal zu Mal unwahrscheinlicher.  </pre>


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<pre> Das 0:4 gegen den gut betuchten Aufsteiger war die höchste Heimniederlage unter Trainer Bruno Labbadia. Schenkt man den Aussagen von Dietmar Beiersdorfer Glauben, muss der 50-Jährige deshalb jedoch keinesfalls um seinen Trainer-Posten bangen. „Bruno kann es schaffen“, gab sich der HSV-Boss zuversichtlich. „Aber jeder muss sich hier an die eigene Nase fassen“, so Beiersdorfer weiter.  <p> Diese Parallelen haben vorerst aber noch den nicht ganz unwichtigen Schönheitsfleck, dass Bayer eben erst einmal das direkte Duell gewinnen muss, um sich wieder bis auf Sichtweite heranzuschieben — im Falle einer Pleite nähme der Rückstand dagegen schon ziemlich bedenkliche Formen an.   <p> Entgegen des Spielverlaufs erzielte Wout Weghorst, der bis dahin völlig unauffällig blieb, den 1:0-Siegtreffer für die „Wölfe“. <p>  24 Gegentore bekamen die Leipziger in den letzten zehn Bundesliga-Matches — ein Schnitt von 2,4 Gegentreffern pro Spiel. Kein anderer Bundesligist kassierte in seinen letzten zehn Liga-Partien mehr Gegentore.  <p> Die stets zu harmlosen Auftritte gegen die Spitzenmannschaften weisen nun naturgemäß auch am Freitag den Gästen die Favoritenstelle zu: Haben sich die Dortmunder trotz der jüngsten Pleite ihre breite Brust halbwegs bewahrt, dürfte der Hausherr mit dieser bereits gehörig zu beeindrucken sein:  </pre>


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<pre> Alle bisherigen vier Duelle beider Mannschaften haben die Marke von 2,5 Treffern geknackt.  <p> „Irgendwann wird der Knoten platzen“, ist sich Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder sicher. „Im Training sehe ich das Netz regelmäßig flattern. Das wird uns auch wieder in den Spielen gelingen.“  <p>  SC-Abwehrspieler Manuel Gulde erklärt: „Wir müssen vorne die Bälle besser festmachen und mal als erstes ein Tor schießen. Dann hinten die Null halten und selbst auf Konter spielen – das wäre mal einfacher.“ <p>  Am 3Spieltag der Bundesliga könnte Mainz 05 einen weiteren Schritt Richtung Europa League machen. Mit einem Heimsieg über den Hamburger SV wäre der internationale Startplatz wohl bereits sicher. Allerdings geht es auch für die Gäste aus der Hansestadt noch um etwas, nämlich um den endgültigen Klassenerhalt.  <p> Auch der 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga muss nicht auf das längst liebgewonnene „Endspiel“ um die Champions League verzichten: Mit Gladbach und der Berliner Hertha werden am Sonntag zwei ganz heiße Kandidaten auf die Teilnahme an der Königsklasse zusammengeführt.  </pre>


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